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100 Milliarden €! Alstoms weltweite Aufträge verdoppeln sich

2026-01-29

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Am 20. Januar 2026 veröffentlichte der weltweit führende Anbieter im Schienenverkehr, Alstom, seine Finanzkennzahlen für das dritte Quartal (Oktober–Dezember 2025) des Geschäftsjahres 2025/26 und meldete dabei eine solide Entwicklung bei allen wesentlichen Kenngrößen. Die Auftragseingänge stiegen im Quartal um 100 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 9,6 Milliarden €, während der Umsatz 4,8 Milliarden € erreichte – ein Plus von 2,6 %; nach Währungseffekten betrug das organische Umsatzwachstum 5,9 %. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres beliefen sich die kumulierten Auftragseingänge des Konzerns auf über 20 Milliarden €, der Umsatz summierte sich auf 13,9 Milliarden €. Zum 31. Dezember 2025 lag der Auftragsbestand bei einem beachtlichen 100,3 Milliarden € und schafft damit eine solide Grundlage für langfristiges, nachhaltiges Wachstum.

Henri Poupart-Lafarge, Vorsitzender und CEO von Alstom, erklärte, dass die erfolgreiche Akquisition einer Reihe bedeutender Aufträge die globale Führungsposition der Gruppe bei der großangelegten Lieferung innovativer und nachhaltiger Schienenverkehrslösungen unterstreicht. Meilensteine wie die offizielle Markteinführung der nächsten Generation der MF19-Metro in Paris sowie die erfolgreiche Auslieferung von U-Bahn- und Signalisierungsprojekten in Indien bestätigen zudem eindrucksvoll Alstoms außergewöhnliche Kompetenz bei der Umsetzung komplexer Projekte über Regionen hinweg und stützen damit nachhaltig die konstante Erreichung der Jahresleistungsziele.

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Hinsichtlich der Auftragszusammensetzung entfielen im dritten Quartal 63 % der Gesamtaufträge auf das Geschäftsfeld Fahrzeuge, wodurch dessen Rolle als Kernkompetenzsegment weiter gestärkt wurde. Gleichzeitig verzeichneten die Geschäftsfelder Signaltechnik und Services ein deutliches Wachstum, was die starke Marktnachfrage nach integrierten Lösungen aus „Fahrzeugen + Signaltechnik + umfassenden Lebenszyklusdienstleistungen“ widerspiegelt.

Bemerkenswerte Aufträge wurden in wichtigen globalen Märkten gesichert: In Europa erhielt der Konzern einen Vertrag über 42 Triebzüge des Typs Coradia Max sowie eine 30-jährige Wartungsvereinbarung in Polen (im Wert von 1,6 Milliarden Euro) und sicherte zusätzliche Regionalzugbestellungen in Deutschland (0,5 Milliarden Euro) ab. In Frankreich erhielt Alstom einen Auftrag über 45 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs Avelia Horizon von Eurostar und SNCF (2 Milliarden Euro); dieses Modell wird der erste Doppelstock-Hochgeschwindigkeitszug sein, der den Ärmelkanal durchquert. Auf ausländischen Märkten sicherte der Konzern erfolgreich Projekte ab, darunter einen Auftrag über die Lieferung von Zügen im Wert von 0,92 Milliarden Euro in Mexiko, einen Auftrag über ein automatisiertes U-Bahn-System im Wert von 1 Milliarde Euro in Melbourne (Australien), einen Auftrag über 70 U-Bahn-Wagen in Toronto (Kanada) im Wert von 1,4 Milliarden Euro sowie einen Auftrag über 23 elektrische Mehrsystemfahrzeuge (EMUs) in Griechenland im Wert von 0,393 Milliarden Euro.

Die starke Performance wurde durch die synergetischen Anstrengungen aller Geschäftsbereiche getragen. Im ersten Dreivierteljahr beliefen sich die Umsätze mit Schienenfahrzeugen auf 7,204 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 6 % entspricht; die Umsätze mit Services erreichten 3,414 Milliarden Euro und stiegen organisch um 9 %; das Segment Signaling zeigte besonders starke Ergebnisse und verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von 13 %.

Mit der beschleunigten Umsetzung globaler Projekte – darunter die Inbetriebnahme der MF19-Metro in Paris, die lokalisierte Lieferung der Metro Bhopal in Indien, der Beginn des Fahrgastbetriebs mit den Stadtbahnen in Toronto sowie die Kapazitätserweiterung des Produktionsstandorts in Marokko – festigt Alstom kontinuierlich seine globale Präsenz und technologische Führungsposition und verstärkt nachhaltig seine Stellung als weltweit führendes Unternehmen in der Schienenverkehrstechnik.

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